Elektrotherapie

Im Rahmen einer Elektrotherapie wird Strom im unterschwelligen und schwelligen Bereich (nicht spürbar und spürbar), je nach Akutheit eingesetzt. Vorteil hierbei ist es, dass der Strom von Elektrode zu Elektrode fließt und somit auch zur Gelenkstherapie eingesetzt werden kann und in der Tiefe des Gelenks wirksam wird.

angestrebte Wirkung

Je nach Stromart wirkt die Elektrotherapie in erster Linie schmerzlindern, da durch die Impulse die Schmerzschwelle im Zentralen Nervensystem angehoben wird. Weiterhin kann eine Elektrotherapie zur Muskelstimulation sowie Stoffwechsel - und Durchblutungsförderung eingesetzt werden.

Eine besondere Form der Elektrotherapie ist die Biostimulation. Durch die in der Zelle ablaufenden Prozesse sind an der Membran einer gesunden Zelle elektrische Ströme von ca. 10-20 mV messbar. Als Folge von z.B. Entzündungen, Verletzungen oder Reizungen werden die in der Zelle ablaufenden Prozesse gestört und der Stoffwechsel verschlechtert. Eine Stimulation der betroffenen Gewebezellen mit Mikroströmen, dessen Stärke auf dem natürlichen Niveau einer gesunden Zelle liegt, führt zu einer messbaren Normalisierung des gestörten Zellstoffwechsels, so dass als Folge dessen eine Schmerzlinderung erreicht werden kann.

Anwendung bei folgenden Krankheitsbildern