Spina bifida

Spina bifida ist eine Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks. In unseren Breiten ist etwa eines von 1.000 Neugeborenen betroffen, die Ursache dafür nicht bekannt.
Sie ist häufig bereits vor der Geburt im Ultraschall erkennbar. Die Beschwerden sind dabei vom Ausmaß der Funktionsstörung des Nervensystems abhängig und reichen von leichten Lähmungserscheinungen bis zu Querschnittslähmungen mit Störungen der Blasen- und Darmfunktion.
Gleich nach der Geburt ist eine Operation notwendig, um den offenen Rücken zu schließen. Patienten mit einer Spina bifida benötigen Zeit Ihres Lebens weitere therapeutische Betreuung. Ziel dabei ist, die gestörten Funktionen weitestgehend auszugleichen, z.B. die Koordination und das muskuläre Zusammenspiel zu schulen, die Gelenksmobilität zu verbessern und Fehlentwicklungen abuzmildern bzw. zu vermeiden.

Als Therapie empfehlen wir: